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Die Grönholm-Methode | Katharina von Bock, Brencis Udris, Stefan Lahr, Andreas Storm | Foto: Tanja Dorendorf

Frohe Feste

Ironische Weihnachtsbescherung

«Zürcher Landzeitung» über «Frohe Feste»

Von Linus Baur

Eine Küche und sechs skurrile Charaktere: Das Theater Kanton Zürich zeigt mit «Frohe Feste» von Alan Ayckbourn ein herrlich ironisch-böses Weihnachtsstück, das hintergründigen Spass vermittelt.

Die Handlung ist schnell erzählt: An drei aufeinanderfolgenden Jahren treffen sich jeweils drei Paare, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Das allerdings bringt nicht nur eitel Freude, wie Geschäftsmann Sidney feststellen muss. Er hat nämlich seinen Banker Ronald und den Architekten Geoffrey samt Gattinnen eingeladen - mit Hintergedanken: Er braucht dringend einen Kredit. Die krampfhaften Bemühungen um ein frohes Fest bringen besonders Sidneys putzsüchtige Frau Jane an den Rand der Verzweiflung. Auch im nächsten Jahr wird Weihnachten nicht fröhlicher: Geoffreys tablettensüchtige Frau Eva versucht, sich auf möglichst untaugliche Art umzubringen.

Und im Jahr darauf trifft man sich beim bornierten Ronald und seiner alkoholkranken Frau Marion. Doch da haben sich die Machtverhältnisse schon verschoben. Plötzlich ist man vom früher belächelten Sydney abhängig.

Weihnächtliche Abgründe

Die «NZZ» über «Frohe Feste»

Von Anne Suter

Rüdiger Burbachs Inszenierung der 1972 uraufgeführten Weihnachtsgeschichte «Absurd Person Singular» aus der Feder des Engländers Alan Ayckbourn ist eine rabenschwarze und temporeiche Komödie.

Besichtigung einer Küchenlandschaft

«Der Landbote» über «Frohe Feste»

Von Stefan Busz

Vorige Weihnachten, jetzige Weihnachten, morgige Weihnachten: Das ist eine Trilogie des Wiedersehens. Das Theater Kanton Zürich zeigt Alan Ayckbourns Farce «Frohe Feste». Ein toller Spass. Und ein Küchendrama zugleich.